Regionalbudget 2021

Der Würzburger Norden hat sich auch für das Jahr 2021 um ein Regionalbudget beim Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken beworben. Voraussichtlich ab Anfang Februar 2021 steht dem Würzburger Norden dann wieder ein Regionalbudget in Höhe von 100.000 Euro zur Verfügung. Ab sofort können Privatpersonen, Vereine, Kleinstunternehmen der Grundversorgung und Kommunen eine Fördervoranfrage beim ILE-Umsetzungsmanagement einreichen, um kleine Projekte, die netto nicht mehr als 20.000 Euro kosten, rasch und unbürokratisch umzusetzen. Die Förderung beträgt bis zu 80 Prozent, maximal gibt es 10.000 Euro. Die Einreichungsfrist für die Förderanfragen endet am 27. Januar 2021.
Wichtig ist, dass die Projektvorhaben im Würzburger Norden liegen und der Umsetzung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts dienen. Förderfähige Kleinprojektvorhaben werden voraussichtlich Anfang Februar im Entscheidungsgremium beraten und anhand von festgelegten Kriterien ausgewählt. Nach einem positiven Beschluss wird ein privatrechtlicher Vertrag zwischen dem Antragsteller und der Kommunalen Allianz Würzburger Norden e.V. geschlossen und das Projekt kann in die Umsetzung gehen. Beim Regionalbudget handelt es sich um jährlich festgesetzte Fördergelder, so dass Antragsteller ihr Projekt spätestens bis 30. September zum Abschluss bringen müssen. Die Auszahlung der Fördergelder erfolgt nach Einreichung eines Zahlungsantrags zum Jahresende 2021.

Achtung: Das Formular Förderanfrage erst kopieren und dann die Kopie bearbeiten. Oder ausdrucken und handschriftlich ausfüllen, das ist das einfachste…. Abgabe ist 27.1.2021

Infoblatt des Ministeriums zum Regionalbudget 2021

Alle Infos des Ministeriums zum Regionalbudget

 

Fragen? Lilienbeckers anrufen 0 97 63 / 93 00 490

FAQs

Ist das Regionalbudget einmalig, gibt es noch eine zweite Chance?

Wenn die Mittel für 2021 durch den ersten Aufruf nicht ausgeschöpft werden, wird es im Sommer noch einen zweiten für 2021 geben. Ansonsten wird es voraussichtlich auch 2022 und 2023 ein Regionalbudget geben.

Es sind doch einige Formulare, die man ausfüllen muss. Bekommt man da Hilfe?

Das Umsetzungsmanagement, also Lilienbeckers, sind gerne behilflich. Halt rechtzeitig Bescheid geben.

Warum muss man vorher mit Lilienbeckers sprechen?

Damit wir Sie beraten können, ob das Projekt rein formal ins Programm passt. Vielleicht gibt es ja ein Förderprogramm, das viel besser geeignet ist. Vielleicht gibt es Kooperationsmöglichkeiten bei bestimmten Projekten. Und wir können mithelfen, die Anträge so zu gestalten, dass sie überzeugend sind und das Entscheidungsgremium sie gut bewerten kann. Wir werden Ihnen nicht in ihr Projekt reinreden und es steht uns auch nicht zu, es zu bewerten (das macht alleine das Entscheidungsgremium). Wir sind dazu da, Sie zu unterstützen.

Können auch Projekte von Unternehmen gefördert werden?

Ja, wenn diese Kleinstunternehmen sind und eine Basisdienstleistung in der Grundversorgung anbieten. Unsicher, ob Sie das sind? Fragen Sie uns.

Ist das Regionalbudget nur für die Gemeinden da?

Nein, für alle. Für Vereine, Privatpersonen, kleine Unternehmen, aber auch für die Gemeinden aus dem Würzburger Norden.

Wie wird ausgewählt, welches Projekt eine Förderung erhält?

Es gibt ein Entscheidungsgremium, das bei der ausserordentlichen Mitgliederversammlung der Kommunalen Allianz am 4. November 2020 gewählt wurde. Darin arbeiten der Vorstand der Allianz und vier Bürgerinnen und Bürger mit. Jedes Projekt wird bepunktet. Reicht das Geld nicht für alle guten Projekte, dann gibt es eine Nachrückerliste. Und im nächsten Jahr dann wieder eine Chance.

Wie lange dauert es, bis man grünes Licht für sein Projekt bekommt?

Die Abgabe der Förderanfragen muss bis zum 20. Januar erfolgen. Sobald der Förderbescheid vom ALE vorliegt, wird das Entscheidungsgremium tagen. Es ist vorgesehen, unmittelbar im Anschluss die Verträge zwischen der Allianz und dem Projektträger zu unterzeichnen, so dass man Anfang vermutlich Februar loslegen kann. Als Beginn wird gewertet, wenn der erste Auftrag ausgelöst wird. Das Projekt geplant kann und soll aber schon vorher.

Hört sich alles gut an. Wo ist der Haken?

Der Haken ist, dass man das Projekt bis Ende September 2021 umgesetzt haben muss. Und alle Rechnungen bezahlt haben muss. Das bedeutet auch, dass man die Kosten vorfinanzieren muss, also mindestens von September bis Dezember 2021.

Was passiert, wenn man mehr oder weniger Geld braucht als geplant? Oder es abzusehen ist, dass das Projekt nicht rechtzeitig fertig wird?

Bei Projekten, gerade innovativen Projekten, kann man im Vorfeld nicht immer genau sagen, wie viel Geld man brauchen wird. Aber es ist notwendig, dass man es so gut wie möglich abschätzt und sich auch Kostenangebote einholt. Braucht man weniger, muss man sofort Bescheid geben, damit andere in den Genuss der Mittel kommen. Wir wollen nicht Gelder zurück geben und andere hätten es brauchen können. Braucht man mehr wie gedacht, ist das kein Problem, solange man unter den 20.000,- EUR netto bleibt. Aber die Förderung bleibt so wie festgelegt, es gibt also nicht mehr Geld.

Wird das Projekt nicht rechtzeitig fertig, kann man es nicht einfach ins nächste Jahr übertragen. Aber es hat sich 2020 gezeigt, dass man vieles schaffen kann, trotz Corona. Am wichtigsten ist, dass man frühzeitig Bescheid gibt wenn es Probleme gibt, dann kann man nach Lösungen suchen.