Regionalbudget 2022

Es gibt auch 2022 wieder ein Regionalbudget. Wenn Sie schon eine Projektidee oder eine Frage haben, können Sie sich gerne bei uns melden.

Die Ministerin hat am 22. November den Aufruf gestartet, dass sich die ILE-Regionen wieder um ein Regionalbudget bewerben können. Unsere Antragsunterlagen sind bereits beim Amt für Ländliche Entwicklung Unterfanken (ALE), damit uns das Regionalbudget zu 90 % finanziert werden kann (10 % kommen vom Verein Kommunale „Allianz Würzburger Norden“ e.V.).

Wir dürfen auch schon den Förderaufruf machen, den Sie hier finden:

Was ist neu?

Im Prinzip hat sich nicht viel geändert, außer dass wir uns noch mehr Projekte wünschen, wo besonders gut zusammengearbeitet wird, und Projekte, die Kindern und Jugendlichen ab 10 Jahren besonders zugute kommen. Und dass wir die Vorgabe, dass das Projekt bereits bis zum 20. September umgesetzt und bezahlt sein muss, umsetzen müssen.

Neu ist für 2022 auch, dass der Markt Eisenheim, der ja noch bei einer anderen ILE Mitglied ist, sich dort beteiligen wird. Projektträger aus Eisenheim können sich aber vorläufig an uns wenden.

Bevor Sie einen Projektantrag stellen, bitte das telefonische Beratungsgespräch in Anspruch nehmen. Warum das notwendig ist, steht in den FAQs? Das Telefonat kann man auch abends, am Wochenende und in den Weihnachtsferien machen. Wir sind für Sie da!

Am 4. Januar findet um 18:00 Uhr per Zoom-Videokonferenz eine Informationsveranstaltung für alle Interessierten statt. Wer teilnehmen möchte, muss sich auf der Webseite von Lilienbeckers anmelden und bekommt dann den Zugangslink zugeschickt.

Abgabe der Projektanträge per Mail UND per Post bis zum 21. Januar 2022.

Förderanfrage für ein Kleinprojekt

Infoblatt des Ministeriums zum Regionalbudget 2022

Alle Infos des Ministeriums zum Regionalbudget

Fragen? Lilienbeckers anrufen 0 97 63 / 93 00 490

FAQs

Ist das Regionalbudget einmalig, gibt es noch eine zweite Chance?

Wenn die Mittel für 2022 durch den ersten Aufruf nicht ausgeschöpft werden, wird es im Sommer noch einen zweiten für 2022 geben. Ansonsten wird es voraussichtlich auch 2023 ein Regionalbudget geben.

Es sind doch einige Formulare, die man ausfüllen muss. Bekommt man da Hilfe?

Das Umsetzungsmanagement, also Lilienbeckers, sind gerne behilflich. Halt rechtzeitig Bescheid geben.

Warum muss man vorher mit Lilienbeckers sprechen?

Damit wir Sie beraten können, ob das Projekt rein formal ins Programm passt. Vielleicht gibt es ja ein Förderprogramm, das viel besser geeignet ist. Vielleicht gibt es Kooperationsmöglichkeiten bei bestimmten Projekten. Und wir können mithelfen, die Anträge so zu gestalten, dass sie überzeugend sind und das Entscheidungsgremium sie gut bewerten kann. Wir werden Ihnen nicht in ihr Projekt reinreden und es steht uns auch nicht zu, es zu bewerten (das macht alleine das Entscheidungsgremium). Wir sind dazu da, Sie zu unterstützen.

Können auch Projekte von Unternehmen gefördert werden?

Ja, wenn diese Kleinstunternehmen sind und eine Basisdienstleistung in der Grundversorgung anbieten. Unsicher, ob Sie das sind? Fragen Sie uns.

Ist das Regionalbudget nur für die Gemeinden da?

Nein, für alle. Für Vereine, Privatpersonen, kleine Unternehmen, aber auch für die Gemeinden aus dem Würzburger Norden.

Wie wird ausgewählt, welches Projekt eine Förderung erhält?

Es gibt ein Entscheidungsgremium. Darin arbeiten der Vorstand der Allianz und vier Bürgerinnen und Bürger mit. Jedes Projekt wird bepunktet. Reicht das Geld nicht für alle guten Projekte, dann gibt es eine Nachrückerliste. Und im nächsten Jahr dann vermutlich wieder eine Chance.

Wie lange dauert es, bis man grünes Licht für sein Projekt bekommt?

Die Abgabe der Förderanfragen muss bis zum 21. Januar erfolgen. Sobald der Förderbescheid vom ALE vorliegt, wird das Entscheidungsgremium tagen. Es ist vorgesehen, unmittelbar im Anschluss die Verträge zwischen der Allianz und dem Projektträger zu unterzeichnen, so dass man vermutlich Mitte Februar loslegen kann. Als Beginn wird gewertet, wenn der erste Auftrag ausgelöst wird. Das Projekt geplant kann und soll aber schon vorher, aber man darf vorher nicht beginnen!

Hört sich alles gut an. Wo ist der Haken?

Der Haken ist, dass man das Projekt bis zum 20. September 2022 umgesetzt haben muss. Und alle Rechnungen bezahlt haben muss. Das bedeutet auch, dass man die Kosten vorfinanzieren muss, also mindestens von September bis Dezember 2022.

Was passiert, wenn man mehr oder weniger Geld braucht als geplant? Oder es abzusehen ist, dass das Projekt nicht rechtzeitig fertig wird?

Bei Projekten, gerade innovativen Projekten, kann man im Vorfeld nicht immer genau sagen, wie viel Geld man brauchen wird. Aber es ist notwendig, dass man es so gut wie möglich abschätzt und sich auch Kostenangebote einholt. Braucht man weniger, muss man sofort Bescheid geben, damit andere in den Genuss der Mittel kommen. Wir wollen nicht Gelder zurück geben und andere hätten es brauchen können. Braucht man mehr wie gedacht, ist das kein Problem, solange man unter den 20.000,- EUR netto bleibt. Aber die Förderung bleibt so wie festgelegt, es gibt also nicht mehr Geld.

Wird das Projekt nicht rechtzeitig fertig, kann man es nicht einfach ins nächste Jahr übertragen. Aber es hat sich 2020 und auch 2021 gezeigt, dass man vieles schaffen kann, trotz Corona. Am wichtigsten ist, dass man frühzeitig Bescheid gibt wenn es Probleme gibt, dann kann man nach Lösungen suchen.