Allianz Würzburger Norden e.V.

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Innovationen in der Landwirtschaft im Würzburger Norden – Verein „Wasser & Boden“ will sich am 28. Juni als Operationelle Gruppe gründen

Die Chance, dass die Landwirte im Würzburger Norden vielleicht bald verstärkt auf eine Unterstützung bei der Einführung innovativer wassersparender und bodenschonender Bewirtschaftung setzen können, ist nach dem Treffen der Arbeitsgruppe „Wasser & Boden“ ein Stück weit größer geworden. Die neun Teilnehmer, die am 6. Juni im Rathaus in Untereisenheim zusammen kamen, wollen dazu das Instrument der Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP-Agri) nutzen und falls möglich noch bis Ende Juli mit Hilfe von Dr. Patzwahl von der Fachhochschule Weihenstephan-Triesdorf einen Förderantrag stellen. Damit lassen sich Innovationsprojekte in der bayerischen Landwirtschaft fördern, die u.a. die Ressourceneffizienz verbessern und Lösungen zu klimarelevanten Problemstellungen anstoßen – was ausgezeichnet zum Würzburger Norden passen würde. Die Fördersätze liegen hier zwischen 60 und 100 Prozent und maximal 500.000 Euro stehen pro Vorhaben zur Verfügung.
Als konkreten Ansatzpunkt sieht Dr. Patzwahl die Modellierung des Bodenwasserhaushalts, die anhand von vier bis fünf Versuchsflächen im Wein- und im Feldgemüsebau analysiert werden sollte. Auch Kartoffel- oder Zuckerrübenfelder könnten zum Einsatz kommen. „Aufgrund von kulturspezifischen Bodenuntersuchungen und dem digitalen Abgleich mit den Daten der Wetterstationen wird eine dynamische und angepasste Steuerung der Bewässerung möglich“, führte er als wichtigsten Vorteil für die Landwirte aus. Aber auch für die Kommunen und für den Naturschutz ist es positiv, wenn das (Grund-)Wasser sparsamer eingesetzt wird. Dafür komme an Technik im Weinbau zum Beispiel die Tröpfchenbewässerung und im Feldgemüsebau der Düsenwagen mit Schleppschläuchen zum Einsatz, über die wir schon beim Besuch der Vinaqua-Projektes in Volkach und bei der Vorstellung der Firma Beinlich Beregnung in Bergtheim an früherer Stelle berichtet haben.
Voraussetzung für eine Förderung durch EIP-Agri ist die Gründung von sogenannten „Operationellen Gruppen“, die sich aus verschiedenen Akteuren wie Landwirten, Forschern, Beratern sowie Unternehmen des Agrarsektors zusammensetzen. Hier möchten die Teilnehmer bereits am 28. Juni einen Verein als juristische Person gründen, der den Namen der Arbeitsgruppe „Wasser & Boden“ übernehmen soll. Die Vereinsgründung ist um 20:00 Uhr wieder im Rathaus von Untereisenheim geplant. Von Seiten der landwirtschaftlichen Unternehmen würden zwei Gemüse- und ein Weinbauer bzw. der Weinbauverein mitmachen. Um mindestens zwei weitere Akteursgruppen abzudecken, will Herr Dr. Patzwahl die Arbeitsgemeinschaft Landtechnik und Landwirtschaftliches Bauwesen in Bayern e.V. und die Firma Beinlich als Unternehmen im nachgelagerten Bereich anfragen. Außerdem sollen der Bayerische Bauernverband und der Fränkische Weinbauverband kontaktiert werden. Um die rechtzeitige Einladung zur Vereinsgründung und die Ausarbeitung einer Satzung wollen sich Lilienbeckers kümmern. Den Finanzplan will Dr. Patzwahl erstellen. Weitere interessierte Landwirte und Privatpersonen können sich gerne noch beteiligen.


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Trachtenkaffee in Prosselheim

Auf reges Interesse der vielen Besucher stießen die schönen Trachten und Tücher der reichen Bäuerinnen, die am Muttertag (13. Mai) beim Kaffeekränzchen in Prosselsheim gezeigt und vorgeführt wurden. Außerdem konnten ein kompletter Schulraum, die Ausstellung „Waschtag“ sowie historische Fotos aus der Gemeinde ausgiebig studiert werden. Zum Brauchtum gehören auch die „Pfeffernüß“, die nach altem Hausrezept mit Honig gebacken und beim Trachtenkaffee probiert werden konnten.

 


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Studenten-Projekt zur Kritischen Rekonstruktion der Landschaft im Umland Würzburgs

Vom 21. bis 23. April haben 23 Studierende, die bei Prof. Dr. Sören Schöbel Landschaftsarchitektur regionaler Freiräume an der Technischen Universität München studieren, die Kulturlandschaft im Würzburger Norden genauer unter die Lupe genommen. Ulrike Lilienbecker hat die Gruppe betreut und auf einer Exkursion die Schönheiten, aber auch die Problempunkte im Bereich Kulturlandschaft gezeigt. Anschliessend werden die Studierenden die Fragen bearbeiten, wie man neue landschaftliche Strukturen entwerfen und die Landschaft ökologisch, aber vor allem auch im Sinne einer ganzheitlichen Sichtweise aus sozialer und ästhetischer Sicht nachhaltiger gestalten kann. Die Abschlusspräsentation findet dann am 12. Juli 2018 im Alten Rathaus in Kürnach statt.


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Internationale Weinverkostung im Gramschatzer Wald

Sogar 3 Japaner inklusive Dolmetscherin waren am Sonntag (22.4.) im Gramschatzer Wald dabei, als der Winzer Niels Kölbl (hauptberuflich beim Landschaftspflegeverband Würzburg tätig) die passenden Weine zu ausgewählten Baumarten kredenzte, die zuvor vom Leiter des Walderlebniszentrums, Förster Wolfang Graf vorgestellt wurden. Mal eine andere Art, sich den Wald zu erwandern, der gerade besonders schön ist

 


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Erfrischung direkt vom Acker: Wanderung vom Rhabarber-Feld zum „Saftladen“

Am Samstag (21.4) zeigte Tobias Sauer den Studenten der Landschaftsarchitektur (TU München), wo und wie er in Bergtheim seinen Rhabarber anbaut. Die gekühlte Rhabarber-Schorle gab es dann in Unterpleichfeld bei der Saftkelterei, wo Winfried Wald die Verarbeitung erklärte. Die Studenten waren beeindruckt.


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Traktor Konni lädt im Landesgartenschaujahr 2018 ein

Für das Landesgartenschaujahr haben die zehn Gemeinden im Würzburger Norden ein gemeinsames Veranstaltungsprogramm zusammengestellt. Unter dem Motto „Mehr als Kraut und Rüben“ wird es von April bis Oktober 2018 an jedem Wochenende einen spannenden Programmpunkt geben.

Das Programmheft bekommen Sie in Ihrer Gemeindeverwaltungi, m Internet unter http://mehr-als-kraut-und-rueben.de/ mit den Details zu allen Veranstaltungen oder direkt hier als PDF-Dokument zum Runterladen.