Allianz Würzburger Norden e.V.

Alle Infos zur interkommunalen Zusammenarbeit von Bergtheim, Eisenheim, Estenfeld, Güntersleben, Hausen, Kürnach, Oberpleichfeld, Prosselsheim, Rimpar und Unterpleichfeld


Batnight in Prosselsheim und Würzburg

Anlässlich der internationalen Fledermausnacht am Samstag, den 25. August standen gleich zwei spannende Veranstaltungen auf dem Programm:

Zuerst hielt Herr Dr. Wolfgang Otremba einen spannenden Vortag mit dem Titel: „Fledermäuse – ein Leben in Nischen“ im Rathaus Prosselsheim.

Anschließend sind wir zum neuen Fledermaus-Lehrpfad nach Würzburg gefahren, wo eine interessante Bat-Detector-Führung des Naturwissenschaftlichen Vereins Würzburg begann. Weil die Laute für den Menschen nicht wahrnehmbar sind, wandelt der Bat-Detektor die hochfrequenten Rufe der Fledermäuse in hörbare Laute um.


Feldexkursion „Dem Feldhamster auf der Spur“

Unter dem Motto „Dem Feldhamster auf der Spur“ unternahmen mehr als 25 Teilnehmer am 4. August eine spannende Feldexkursion bei Bergtheim. An drei unterschiedlichen Äckern konnten der Landwirt Roland Sauer und Christiane Brandt vom Landschaftspflegeverband zeigen, wie der Feldhamster durch naturschonende Landwirtschaft geschützt werden kann und wie spezielle Agrarumweltprogramme (Feldhamsterhilfprogramm und produktionsintegrierte Maßnahmen) in der Praxis funktionieren.

Die Exkursion bildete zugleich die Abschlussveranstaltung für die „UrEinwohner-Kampagne“ 2017/2018, die dafür wirbt, den Feldhamster in der Heimat zu erhalten.


Vom Korn zum Brot

Echtes, traditionell hergestelltes Brot liegt wieder im Trend. Doch hätten Sie gewusst, dass eines der bedeutendsten Bäckereimuseen Deutschlands in Rimpar steht? Am Samstag, den 7. Juli hat uns Edwin Hamberger fachkundig eine historische Backstube, einen Bäckerladen um 1900 und wertvolle Exponate zur Zunftgeschichte gezeigt. Zum ersten Mal gab es im Museum auch selbstgebackenes Brot zu verkosten.


Tag der offenen Gartentür

Am Sonntag ging es im Würzburger Norden ab in die Gärten – denn am 24. Juni lockte der bayernweite „Tag der offenen Gartentür“. Drei wunderschöne und doch sehr unterschiedliche Anlagen konnten bewundert und ausgiebig begutachtet werden.

Den Anfang machte um 10:00 Uhr der Rosen- und Nutzgarten von Georg Tartler in Rimpar, wo auch die Eröffnung mit Bürgermeister Burkard Losert stattfand.

Danach ging es weiter ins Neubaugebiet von Unterpleichfeld, wo Dr. Carsten Hagemann zeigte, wie man einen wilden, naturnahen Garten (Hortus) anlegen kann, der gleichzeitig wenig Arbeit macht. 

Bei Anna Maria Reich in Obereisenheim gab es schließlich einen weitläufigen Garten mit altem Baumbestand und einzelnen Arealen zu entdecken. U.a. wächst dort auch ein alter Maulbeerbaum.


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Internationale Weinverkostung im Gramschatzer Wald

Sogar 3 Japaner inklusive Dolmetscherin waren am Sonntag (22.4.) im Gramschatzer Wald dabei, als der Winzer Niels Kölbl (hauptberuflich beim Landschaftspflegeverband Würzburg tätig) die passenden Weine zu ausgewählten Baumarten kredenzte, die zuvor vom Leiter des Walderlebniszentrums, Förster Wolfang Graf vorgestellt wurden. Mal eine andere Art, sich den Wald zu erwandern, der gerade besonders schön ist

 


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Erfrischung direkt vom Acker: Wanderung vom Rhabarber-Feld zum „Saftladen“

Am Samstag (21.4) zeigte Tobias Sauer den Studenten der Landschaftsarchitektur (TU München), wo und wie er in Bergtheim seinen Rhabarber anbaut. Die gekühlte Rhabarber-Schorle gab es dann in Unterpleichfeld bei der Saftkelterei, wo Winfried Wald die Verarbeitung erklärte. Die Studenten waren beeindruckt.


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Traktor Konni lädt im Landesgartenschaujahr 2018 ein

Für das Landesgartenschaujahr haben die zehn Gemeinden im Würzburger Norden ein gemeinsames Veranstaltungsprogramm zusammengestellt. Unter dem Motto „Mehr als Kraut und Rüben“ wird es von April bis Oktober 2018 an jedem Wochenende einen spannenden Programmpunkt geben.

Das Programmheft bekommen Sie in Ihrer Gemeindeverwaltungi, m Internet unter http://mehr-als-kraut-und-rueben.de/ mit den Details zu allen Veranstaltungen oder direkt hier als PDF-Dokument zum Runterladen.


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Erfolgsmodell: Ein Jahr „Allianz Würzburger Norden“ e.V. im Würzburger Norden

Im Würzburger Norden klappt die Zusammenarbeit der zehn Gemeinden und die Integrierte ländliche Entwicklung (ILE) hat sich als ein wichtiges Instrument erwiesen, um den nördlichen Teil des Landkreises entscheidend voran zu bringen. Dieses positive Fazit konnte beim einjährigen Jubiläum des Allianz-Vereins am 8. November im Sportlerheim von Oberpleichfeld klar gezogen werden. Und es zählt besonders, weil die beteiligten Kommunen doch sehr unterschiedlich sind und manch einer der 50 Teilnehmer ganz am Anfang noch skeptisch war, ob die im Jahr 2015 begonnene Unternehmung tatsächlich erfolgreich ausgehen wird, wie Otto Waldmann und sein Kollege Richard Öchsner vom Amt für ländliche Entwicklung Unterfranken unumwunden zugaben.
 
Als Grund, warum es im Würzburger Norden vielleicht „besser als woanders klappt“, ist die Umsetzungsorientierung anzuführen, die seit 1. Mai durch das Umsetzungsmanagement über das Büro Lilienbecker offiziell unterstützt wird. Der aktuelle Rundbrief informiert über den Umsetzungsstand mittels Umsetzungsbarometer und über die regionalen Schwerpunkte mit dem Pilotprojekt „Initiative Grundwasserschutz“ und der „Mehr-als-Kraut-Rüben-Tour“, für die noch gerade der Förderbescheid von LEADER erwartet wird. Lob gab es auch für das gemeinsame Veranstaltungsprogramm für das Landesgartenschaujahr 2018.
Die Zuhörer zeigten sich aber auch von der dynamischen Entwicklung der einzelnen Gemeinden positiv überrascht, die von den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern anhand ihrer kommunalen Projekte aufgezeigt wurde: In Bergtheim ist der neue Mehrzweckraum entstanden, der auch schon fleißig für ILE-Treffen genutzt wurde, und die Vorbereitungen laufen für den Bau einer Senioreneinrichtung. Vorzeigeprojekt dafür ist die Tagespflege in Eisenheim, 2018 soll dort dann auch der Dorfladen in Angriff genommen werden. In Estenfeld und Güntersleben stehen in den Ortskernen größere Straßensanierungen und jeweils Platzgestaltungen an, in Estenfeld zusätzlich der Bürgerpark in der Kartause und in Güntersleben die Fertigstellung der Rathaussanierung. In Kürnach und Rimpar wird die städtebauliche Entwicklung über die Sanierung und Reaktivierung alter Gebäude weitergeführt, zudem entsteht im Rimpar noch ein Nahwärmenetz. Nächstes Jahr will Hausen über die Zukunft des Rathausgebäudes entscheiden, den Kindergarten durch einen neuen Standort erweitern und die „Zukunftswerkstatt Hausen 2030“ entwickelt Ideen für die Dorfentwicklung im Bereich des Dorfplatzes. In Prosselsheim steht die Dorfentwicklung in Zusammenhang mit der Ortsumgehung, die sich kurz vor der Planfeststellung befindet. Außerdem soll ein Seniorencafé mit Betreuung im erweiterten Kindergarten entstehen. Für Alt und Jung  schwebt Oberpleichfeld ein Mehrgenerationenhaus an der Stelle des alten Lagerhauses vor. Sehr weit ist man schon mit Projekt „Kreuzung“ in Bezug auf die Verhandlungen mit dem Landkreis und dem Ankauf von Gebäuden und Grundstücken, um den Straßenraum zu vergrößern. Für 2018 wird in Unterpleichfeld mit der Fertigstellung des Dorfplatzes mit Kindergarten- und FW-Gebäude-Neubau gerechnet, noch nicht geklärt ist jedoch die Betreuungsmöglichkeit für die Senioren – der bestehende Kindergarten ist weiterhin im Einsatz.
Zudem wurde als Gewinn für die Region der regelmäßige Austausch der Bürgermeister untereinander identifiziert. Denn jeden Monat treffen sich die Bürgermeister in der Lenkungsgruppe, koordinieren die Projekte und loten die Möglichkeiten der weiteren Zusammenarbeit aus. Aber auch unterschiedliche Meinungen gehören dazu, wie zum Beispiel beim kontroversen Thema um die Mittelschule, wurde erläutert. Ein Thema des nächsten Treffens werden die Ergebnisse der Evaluierung sein, die Ulrike Lilienbecker per Fragebogen von den Teilnehmern während der Veranstaltung erhoben hat. Als kleines Dankeschön für das Mitmachen soll eine Dauerkarte für die Landesgartenschau verlost werden. Besonderer Dank galt zum Schluß Bürgermeister Konrad Schlier, der als Vorsitzender mit seiner Verwaltung die fördertechnische Abwicklung der ILE stemmt.