Allianz Würzburger Norden e.V.

Alle Infos zur interkommunalen Zusammenarbeit von Bergtheim, Eisenheim, Estenfeld, Güntersleben, Hausen, Kürnach, Oberpleichfeld, Prosselsheim, Rimpar und Unterpleichfeld


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Würzburger Norden informiert sich bei Bauhofgemeinschaft in der Rhön

Aktuell hat sich der Würzburger Norden das Thema Kooperation der Bauhöfe vorgenommen. Wichtige Hinweise erhielten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister dazu am 30. Januar in Hohenroth bei Bad Neustadt an der Saale, wo 2018 der neue Bauhof des Zweckverbandes „Bauhofgemeinschaft Brend-Saale“ entstanden ist.

Ausführlich informierte der Hohenrother Bürgermeister Georg Straub über das Gemeinschaftsprojekt der vier Gemeinden von Hohenroth, Rödelmaier, Salz und Schönau an der Brend. Die Idee, die einzelnen Bauhöfe zusammenzulegen, war dort bereits nach der Kommunalwahl 2008 entstanden, weil man eigenständig bleiben und erste Ansätze der Zusammenarbeit innerhalb der NES-Allianz etwa beim Streusalz oder beim gemeinsamen Wassermeister ausbauen wollte. Mit Hilfe eines externen Beraters wurden zunächst eine Bestandsaufnahme und Workshops mit den Mitarbeitern durchgeführt, um Ängste und Befindlichkeiten abzubauen. 2011/12 wurde die Zusammenlegung dann Stück für Stück umgesetzt, wobei die eingebrachten Maschinen bewertet wurden.

Entgegen der ursprünglichen Annahme ist der Mitarbeiterstamm aber nicht weniger geworden, sondern mittlerweile auf 21 Personen plus Bauhofleiter und Bürokraft angewachsen, auch weil die zu erledigenden Aufgaben heutzutage größer geworden sind, führte Herr Straub aus und nannte als Beispiele die Erschießung eines kleinen Baugebietes oder die Elektrik in einem Fahrstuhl. Den Vorteil einer größeren Mannschaft gegenüber einem kleinem Bauhof mit ein bis zwei Mitarbeitern sieht er vor allem darin, dass unterschiedliche Aufgaben fachgerecht ausgeführt werden können und genügend Kapazitäten auch für dringende Fälle vorhanden sind: „Der Schlosser muss bei uns nicht mehr den Rasen mähen“, hob er hervor. Die Verrechnung mit den Gemeinden erfolgt jeweils nach Stundensätzen pro eingesetztem Mitarbeiter und Maschine.


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Denkmaltag in der Burg Grumbach

Anlässlich des deutschlandweiten Denkmaltages präsentierten Schüler aus Würzburg, Unterpleichfeld und Rimpar die Ergebnisse eines schulübergreifenden Projekts mit Vorstellung von Porträts und Belagerungsmaschinen sowie von Nachbauten mittelalterlicher Möbel. Und zwar in der Burg Grumbach, wo die Ritter des Chors Castellum Hospitalis ihr Lager aufgeschlagen hatten.

Wir haben noch die Gelegenheit genutzt, um auf die Theaterveranstaltung nächsten Sonntag hinzuweisen.


EIP-Agri-Projekt wird jetzt konkret – Beteiligung noch bis 6. Juli möglich

Auf reges Interesse stieß die Informationsveranstaltung zur Vorbereitung des EIP-Agri-Projektes am 27. Mai im Bürgersaal Untereisenheim. 15 Landwirten und weiteren Teilnehmern konnte Dr. Wolfgang Patzwahl nun nach dem vorherigen Treffen Anfang Juni genauere Ausführungen über das mögliche Innovationsprojekt geben, das bis Ende Juli zur Förderung von Europäischen Innovationspartnerschaften beim Bayerischen Landwirtschaftsministerium eingereicht werden soll. Dabei soll es darum gehen, auf ausgewählten Versuchsfeldern kulturspezifische Bodenproben- und messungen durchzuführen, um dann den Landwirten mit Hilfe von digitalen Wetterdaten eine dynamische und angepasste Steuerung der Bewässerung möglich zu machen.

Konkret soll dafür eine App genutzt und weiterentwickelt werden, die von der Arbeitsgemeinschaft Landtechnik und Landwirtschaftliches Bauwesen in Bayern (ALB) entwickelt wurde. Die ALB will daher auch die Rolle des Leadpartners und die Kontoführung für das Forschungsprojekt übernehmen. Ein Jurist arbeitet zur Zeit die notwendige Kooperationsvereinbarung aus, die dann die Grundlage für die noch zu gründende sogenannte „Operationelle Gruppe“ bildet. Von Seiten der Hochschulen sind das Biomasse-Institut und das Institut für Gartenbau über Kooperationen eingebunden und Dr. Patzwahl  will das Vorhaben mit seinem Büro für Technik und Management im Wein- und Gartenbau im Hinblick auf die Ressourcen Wasser und Boden wissenschaftlich begleiten. Neben einem Gemüsebauer und einem Weinbauverein aus dem Würzburger Norden will auch ein Landwirt aus dem Aischgrund mitmachen, der Meerrettich anbaut.

Da die Projektkosten von den Beteiligten vorfinanziert werden müssen, wurde bei der Budgetplanung bewusst auf ein üppiges Maßdesign verzichtet, damit das Projekt finanzierbar bleibt, führte Dr. Patzwahl weiter aus. Die Messungen und Bodenproben können beispielsweise auf vorhandenen Karotten-Feldern oder Weinbauflächen durchgeführt werden, die dann als Versuchfelder für das Innovationsprojekt dienen. Speziell für den Gemüseanbau wird zusätzlich noch ein Düsenwagen mit Schleppschlauchtechnik von der Firma Beinlich eingesetzt und technisch angepasst. Beim Weinbau will Dr. Patzwahl auf die bereits etablierte Tröpfchenberegnung zurückgreifen. Als Einlage muss jeder Landwirt einen niedrigen vierstelligen Betrag leisten, der aber durch die Fördermittel am Ende der dreijährigen Laufzeit wieder zurückfließt. Insgesamt sind für die Projektkosten rund 250.000 Euro kalkuliert, wobei auch auch Arbeitskraftkosten der Betriebe und Verwaltungs- und Reisekosten enthalten sind. Details und noch offene Fragen will Dr. Patzwahl nächste Woche mit dem Landwirtschaftsministerium abstimmen. Wer sich noch als landwirtschaftliches Unternehmen oder Organisation beteiligen möchte, muss sich bis spätestens 6. Juli entweder direkt bei Dr. Patzwahl (wolfgang@patzwahl.de) oder bei Lilienbeckers melden, wurde vereinbart. Die notwendigen Unterschriften für den Förderantrag sollen am 18. Juli um 20:00 Uhr wiederum im Rathaus von Untereisenheim geleistet werden.

Herr Lilienbecker informierte noch über die Festlegung der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kommunalen Allinanz in der Lenkungsgruppe einen Tag zuvor, wonach die Arbeitsgruppe „Wasser & Boden“ für den Erfahrungsaustausch weiter bestehen bleiben und das EIP-Agri-Projekt begleiten soll.


Innovationen in der Landwirtschaft im Würzburger Norden – Verein „Wasser & Boden“ will sich am 28. Juni als Operationelle Gruppe gründen

Die Chance, dass die Landwirte im Würzburger Norden vielleicht bald verstärkt auf eine Unterstützung bei der Einführung innovativer wassersparender und bodenschonender Bewirtschaftung setzen können, ist nach dem Treffen der Arbeitsgruppe „Wasser & Boden“ ein Stück weit größer geworden. Die neun Teilnehmer, die am 6. Juni im Rathaus in Untereisenheim zusammen kamen, wollen dazu das Instrument der Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP-Agri) nutzen und falls möglich noch bis Ende Juli mit Hilfe von Dr. Patzwahl von der Fachhochschule Weihenstephan-Triesdorf einen Förderantrag stellen. Damit lassen sich Innovationsprojekte in der bayerischen Landwirtschaft fördern, die u.a. die Ressourceneffizienz verbessern und Lösungen zu klimarelevanten Problemstellungen anstoßen – was ausgezeichnet zum Würzburger Norden passen würde. Die Fördersätze liegen hier zwischen 60 und 100 Prozent und maximal 500.000 Euro stehen pro Vorhaben zur Verfügung.
Als konkreten Ansatzpunkt sieht Dr. Patzwahl die Modellierung des Bodenwasserhaushalts, die anhand von vier bis fünf Versuchsflächen im Wein- und im Feldgemüsebau analysiert werden sollte. Auch Kartoffel- oder Zuckerrübenfelder könnten zum Einsatz kommen. „Aufgrund von kulturspezifischen Bodenuntersuchungen und dem digitalen Abgleich mit den Daten der Wetterstationen wird eine dynamische und angepasste Steuerung der Bewässerung möglich“, führte er als wichtigsten Vorteil für die Landwirte aus. Aber auch für die Kommunen und für den Naturschutz ist es positiv, wenn das (Grund-)Wasser sparsamer eingesetzt wird. Dafür komme an Technik im Weinbau zum Beispiel die Tröpfchenbewässerung und im Feldgemüsebau der Düsenwagen mit Schleppschläuchen zum Einsatz, über die wir schon beim Besuch der Vinaqua-Projektes in Volkach und bei der Vorstellung der Firma Beinlich Beregnung in Bergtheim an früherer Stelle berichtet haben.
Voraussetzung für eine Förderung durch EIP-Agri ist die Gründung von sogenannten „Operationellen Gruppen“, die sich aus verschiedenen Akteuren wie Landwirten, Forschern, Beratern sowie Unternehmen des Agrarsektors zusammensetzen. Hier möchten die Teilnehmer bereits am 28. Juni einen Verein als juristische Person gründen, der den Namen der Arbeitsgruppe „Wasser & Boden“ übernehmen soll. Die Vereinsgründung ist um 20:00 Uhr wieder im Rathaus von Untereisenheim geplant. Von Seiten der landwirtschaftlichen Unternehmen würden zwei Gemüse- und ein Weinbauer bzw. der Weinbauverein mitmachen. Um mindestens zwei weitere Akteursgruppen abzudecken, will Herr Dr. Patzwahl die Arbeitsgemeinschaft Landtechnik und Landwirtschaftliches Bauwesen in Bayern e.V. und die Firma Beinlich als Unternehmen im nachgelagerten Bereich anfragen. Außerdem sollen der Bayerische Bauernverband und der Fränkische Weinbauverband kontaktiert werden. Um die rechtzeitige Einladung zur Vereinsgründung und die Ausarbeitung einer Satzung wollen sich Lilienbeckers kümmern. Den Finanzplan will Dr. Patzwahl erstellen. Weitere interessierte Landwirte und Privatpersonen können sich gerne noch beteiligen.


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Studenten-Projekt zur Kritischen Rekonstruktion der Landschaft im Umland Würzburgs

Vom 21. bis 23. April haben 23 Studierende, die bei Prof. Dr. Sören Schöbel Landschaftsarchitektur regionaler Freiräume an der Technischen Universität München studieren, die Kulturlandschaft im Würzburger Norden genauer unter die Lupe genommen. Ulrike Lilienbecker hat die Gruppe betreut und auf einer Exkursion die Schönheiten, aber auch die Problempunkte im Bereich Kulturlandschaft gezeigt. Anschliessend werden die Studierenden die Fragen bearbeiten, wie man neue landschaftliche Strukturen entwerfen und die Landschaft ökologisch, aber vor allem auch im Sinne einer ganzheitlichen Sichtweise aus sozialer und ästhetischer Sicht nachhaltiger gestalten kann. Die Abschlusspräsentation findet dann am 12. Juli 2018 im Alten Rathaus in Kürnach statt.


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Neues kurz vor Jahresschluss

Im November ist noch einiges passiert, über das wir Sie noch kurz informieren möchten, bevor das Jahr bald zu Ende geht.

LEADER-Förderbescheid eingetroffen

Jetzt können wir mit der Mehr-als-Kraut-und-Rüben-Tour endlich loslegen: Ende November ist der Förderbescheid von LEADER per Post in Bergtheim eingetroffen. Richtig los geht es dann im Januar, da die Terminkalender vor Weihnachten bei allen schon voll sind. Wir freuen uns schon sehr, dieses Projekt mit Ihnen umzusetzen. Wir werden zwar nicht zum Start der Landesgartenschau im April fertig sein können, aber vom 4. bis zum 16. Juni ist der Würzburger Norden zu Gast auf dem Stand von Stadt und Landkreis. Und da wollen wir den Startschuss für die Tour geben. Ansonsten haben wir ja auch noch unser Veranstaltungsprogramm, das schöne neue und bewährte Veranstaltung enthält und wo von Mitte April bis Anfang Oktober an jedem Wochenende etwas los sein wird.

Jahreskarte für Landesgartenschau verlost

Wie bei der öffentlichen Mitgliederversammlung am 8. November in Oberpleichfeld versprochen, ist eine Jahreskarte für die Landesgartenschau unter den denjenigen Gemeinderäten und Bürgern verlost worden, die den Fragebogen zur Evaluierung ausgefüllt haben. Als Gewinner wurde nun bei der letzten Sitzung der Lenkungsgruppe am 29. November in Untereisenheim Chris Grötzner aus Güntersleben gezogen. Wir gratulieren herzlich!

Interkommunale Gemeinderatssitzung am 21. März 2018

Für Mittwoch, den 21. März 2018 ist eine sogenannte „interkommunale Gemeinderatssitzung“ geplant, also eine gemeinsame Sitzung aller Gemeinderätinnen und Gemeinderäte im Würzburger Norden. Auch in anderen ILE-Regionen hat so etwas schon stattgefunden, um einen Überblick über den gesamten Prozess zu geben und Projekte vorzustellen. Auf der Sitzung im Würzburger Norden wollen die zehn Bürgermeisterinnen und Bürgermeister speziell über das Thema Grundwasserschutz informieren. Die gemeinsame Gemeinderatssitzung ist öffentlich.

Besprechung Grundwasserschutz beim Umweltministerium

Am 17. November sind sechs Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zum Umweltministerium nach München gefahren, um dem Referat Wasserwirtschaft das Anliegen der Region im Bereich Grundwasserschutz näher zu bringen. Mit dabei waren auch MdL Manfred Ländner und vom Wasserwirtschaftsamt Dr. Walter und Horst Herrmann. Das ganzheitliche Vorgehen der Kommunen bzw. der Kommunalen Allianz wurde ausdrücklich gelobt und das Ministerium will die Region fachlich unterstützen.

Von der Region sehr begrüßt wurde, dass der Freistaat ein Grundwassermodell erstellen lassen möchte. Um so ein Modell zu erarbeiten, braucht es viele Untersuchungen im Untergrund und Zeit. Aber es ist notwendig, damit man weiß, wie sich die geologische Struktur, die Mechanismen der Grundwasserneubildung, die tatsächliche oder gar zukünftige Grundwasserneubildung darstellen.

Die Nachricht, dass die Antragsfrist für eine Pilotstudie auf Ende 2018 verlegt wurde, wurde von den Bürgermeistern ebenfalls positiv aufgenommen.

Es gibt aber noch eine ganze Reihe offener Fragen u.a. auch an das Landwirtschaftsministerium. Daher ist vereinbart worden, dass ein zweiter Besprechungstermin auf Referatsleiterebene mit den Vertretern der Allianz Würzburger Norden, MdL Ländner, Umwelt- und Landwirtschaftsministerium und der Obersten Landesplanungsbehörde in München stattfinden soll.


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Gemeinsames Veranstaltungsprogramm für das Landesgartenschaujahr 2018 vorgestellt 

Zwei Traktoren und zehn Bürgermeister vor der historischen Amtskellerei in Prosselsheim – ein Bild, das man nicht mehr so schnell vergißt! Beim Pressetermin am 12. September diente es als guter Aufhänger. Um einerseits auf die geplante „Mehr-als-Kraut-und-Rüben-Tour“ hinzuweisen, bei der ja bekanntlich ein (!) Traktor die Hauptrolle spielen wird. Und anderseits, um das gemeinsame Veranstaltungsprogramm vorzustellen, das wir für das Landesgartenschaujahr 2018 zusammengestellt haben und das nun im Entwurf fertig ist. Von April bis Oktober 2018 wird es an jedem Wochenende einen spannenden Programmpunkt im Würzburger Norden geben. Die breite Palette reicht vom Bulldog-Treffen über eine Wildkräuterführung mit Kochkurs, eine Trachtenschau mit Kaffeekränzchen, eine Wiesenweihe-Safari, einen Waldspaziergang mit Weinprobe, eine „Saure-Gurken-Zeit“ mit Gürkchen selber ernten und einmachen, den Tag der offenen Gartentür bis hin zum Sommerabend in der Kartause.
Schauen Sie mal, was die Region so auf die Beine gestellt hat… Das Faltblatt mit allen Programmpunkten können Sie gerne hier als PDF-Dokument herunterladen. Bitte beachten Sie, das Faltblatt ist noch ein Entwurf.


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Weg bald frei für LEADER-Fördermittel im Würzburger Norden

Lenkungsausschuss von „Wein, Wald, Wasser“ befürwortet die geplante Mehr-als-Kraut-und-Rüben-Tour als innovatives Projekt
Wie der Gemüseanbau funktioniert, wo der Feldhamster wohnt, wie das Dorfleben damals war und was den Bürgern heute und für die Zukunft wichtig ist kann bald im Würzburger Norden von jedermann selber aufgespürt und an rund 90 Stationen in Bergtheim, Eisenheim, Estenfeld, Güntersleben, Hausen, Kürnach, Oberpleichfeld, Prosselsheim, Rimpar und Unterpleichfeld erlebt werden. Ein Smartphone oder Tablet genügt und schon kann die Mehr-als-Kraut-und-Rüben-Tour losgehen. Damit der richtige Weg zum gewünschten Thema gefunden wird, wird ein Traktor mit Namen „Konni“ als digitale Suchmaschine entwickelt und programmiert.
„Unser innovativer Projektansatz konnte am 25. Juli den Lenkungsausschuss der LEADER-Aktionsgruppe ‚Wein, Wald, Wasser‘ überzeugen“, freute sich Ulrike Lilienbecker, die bei der Kommunalen Allianz „Würzburger Norden“ für das Management verantwortlich ist und im Vorfeld mit den Gemeinden und engagierten Bürgern die einzelnen Stationen ausgetüftelt hat. Statt aufwendiger Informationstafeln, die Gefahr laufen, relativ schnell nicht mehr aktuell zu sein, will das Projekt die heutigen digitalen Möglichkeiten nutzen und die Besonderheiten der Dörfer und die Kulturlandschaft wieder mehr ins Bewusstsein vor allem der jungen Leute bringen, was ausdrücklich von der LEADER-Aktionsgruppe gelobt wurde. Dazu sollen die interessanten Dinge vor Ort multimedial präsentiert und jeweils mit echten Erlebnissen kombiniert werden. Für die technische Realisierung und die Produktion der Texte, Fotos und Videos kann das Projekt nun mit einem Zuschuss von 42.000 Euro aus Mitteln der EU und des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten rechnen. Viel Zeit bleibt aber nicht mehr, denn bereits im nächsten Jahr, am 12. April 2018 soll die Tour in einer ersten Aufbaustufe fertig sein, wenn die Landesgartenschau in der Stadt Würzburg ihre Tore öffnet.
Die Projektpräsentation können Sie hier als PDF-Dokument aufrufen.


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Einladung zur Informationsveranstaltung „Grundwasserschutz“ am 24. April in Bergtheim

Das sind Fragen, die auch die Kommunale Allianz „Würzburger Norden“ im Rahmen der Umsetzung des ILEK beschäftigen. Aber es sind nicht nur Projekte zum Thema in Planung (vgl. TOP 3 und 4), es gibt bereits erste Ergebnisse, die nun vorgestellt werden sollen. Wir wollen auch gemeinsam die Aufgabenstellung für eine nachfolgende Pilotstudie diskutieren und die weitere Vorgehensweise absprechen.

Einladung zur Informationsveranstaltung „Grundwasserschutz“
am Montag, den 24. April 2017 um 18:00 Uhr 
im Mehrzweckraum der Willi-Sauer-Halle Bergtheim

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

  1. Begrüßung (Konrad Schlier, 1. Bürgermeister der Gemeinde Bergtheim und Vorsitzender der „Allianz Würzburger Norden“)
  2. Erste Ergebnisse des Pilotprojektes „Niedrigwassermanagement“ in der Bergtheimer Mulde (Christian Guschker und Frederik Zumkeller, Regierung von Unterfranken)
  3. Vorstellung des Forschungsvorhabens „Entwicklung von regionalen Wassernutzungskonzepten für Agrarsysteme in Bayern“ (Dr. Wolfgang Patzwahl, FH Weihenstephan-Triesdorf)
  4. 
Vorstellung des Pilotförderprogramms „Landwirtschaftliche Bewässerung“ (Horst Herrmann, Wasserwirtschaftsamt Aschaffenburg)
  5. Festlegung der nächsten Schritte

Das Einladungsplakat hier herunterladen und weitergeben. Danke!


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Vorarbeiten für Mehr als Kraut und Rüben-QR-Tour beginnen

Da sich nicht nur thematische Verknüpfungen ergeben und auch Lust auf einen späteren Folgebesuch in der Region erzeugt werden kann, will der Würzburger Norden auf keinen Fall die Chance verpassen, sich und insbesondere die geplante „Mehr als Kraut und Rüben-QR-Tour“ auf der Landesgartenschau Würzburg 2018 zu präsentieren. „Wir wollen den Besuchern zeigen, was es bei uns Interessantes gibt und die Landesgartenschau als Ansporn für die Umsetzung unserer gemeinsamem Projektidee nutzen“, formulierten die rund 30 Teilnehmer in der Arbeitsgruppe ihr Anliegen, die am 14. März in Bergtheim stattfand.

Neben einem „Neu-Entdecken“ von historischen Besonderheiten wie beispielsweise die Grumbachburg oder das alte Amtshaus in Rieden soll es bei der QR-Tour auch um aktuelle und zukünftige Themen wie Nachhaltigkeit (Klimawandel, Wald), Sonderkulturen („Was wächst denn da?“) und Ernährung gehen, wurde herausgearbeitet. Spannende Anregungen konnte hierzu die Geschäftsführerin der Landesgartenschau, Claudia Knoll liefern, die in ihrer Präsentation deutlich machte, dass die Würzburger Landesgartenschau sehr viel mehr sein wird als eine klassische Schau der Gartenkunst und die Zukunftsfrage „Was machen wir morgen?“ zentral sein wird. Die eine Million Besucher, mit denen gerechnet wird, können auf dem 96 Hektar großen Gelände der ehemaligen Leighton-Barracks nicht nur seltene Gewächse und blühende Landschaften erleben, sondern auch neue Ideen für Arbeiten, Forschen, Wohnen und Erholen. Später wird dort der neue Stadtteil Hubland für 4.000 Menschen entstehen.

Am 12. April 2018 ist es dann soweit. Dann wird die Landesgartenschau eröffnet. So bleibt nicht mehr allzu viel Zeit, um jetzt die verschiedenen Stationen in den Gemeinden und Ortsteilen sowie in der Landschaft für die QR-Tour auszuwählen und dafür die entsprechenden Texte, Bilder, Audios und Videos zu produzieren, erläuterte Frau Lilienbecker die weitere Vorgehensweise für das innovative Projekt, das im Rahmen der Erarbeitung des integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptes von den Bürgern vorgeschlagen worden ist. Für die Finanzierung der Projektumsetzung ist u.a. eine Förderung über das LEADER-Programm geplant, machte sie deutlich. Um gleich „Nägel mit Köpfen zu machen“ wurde als erster Schritt eine Arbeitsstruktur mit einem Ansprechpartner pro Ortsteil festgelegt und als Aufgabe bis zum 21. April vereinbart, mögliche Stationen und Themen zu identifizieren. Die Rückmeldung erfolgt über das Büro Lilienbecker und wird dann in der Bürgermeisterrunde am 26. April in Prosselsheim ausgewertet. 

Auf der Landesgartenschau wird es einen gemeinsamen Pavillon von Stadt und Landkreis geben, wo dann u.a. die QR-Tour präsentiert werden könnte, erläuterte Michael Dröse vom Landratsamt. Außerdem wird es eine Außenfläche und eine Außenbühne geben, wo sich Vereine aus der Region präsentieren können. Für die Außenfläche wurde ergänzend gewünscht, eine „Kraut-und-Rüben-Ecke“ als Hinweis auf den Würzburger Norden einzurichten. Der Würzburger Norden steht als Partner für die Landesgartenschau bereit. 

Die QR-Tour ist nicht nur virtuell, sondern auch als Rad-, Wander- und Ausflugstour geplant. In Ergänzung hat die Arbeitsgruppe bereits erste konkrete Angebote diskutiert, die zur Präsentation auf der Landesgartenschau eingesetzt werden könnten. Darunter sind z.B. eine Rad- oder Wandertour, eine Weinlese, ein Weinfest, eine Besichtigung der Krautverarbeitung, Spargelstechen für Manager, ein Vereinsausflug oder „Digital Detox“ im Gramschatzer Wald (Naturerlebnis ohne Handy). Als schwieriger wurde die Entwicklung von Angeboten für die Zielgruppe der Studenten und jungen Leute eingeschätzt, die von der Geschäftsführung der Landesgartenschau über günstigere Ticketpreise direkt angesprochen wird. Als Idee wurde hier ein Trainingstag der Rimparer Wölfe auf dem Gartenschaugelände aufgenommen. Aber insbesondere junge Leute sollen ja auch über die QR-Tour angesprochen werden.