Allianz Würzburger Norden e.V.

Alle Infos zur interkommunalen Zusammenarbeit von Bergtheim, Eisenheim, Estenfeld, Güntersleben, Hausen, Kürnach, Oberpleichfeld, Prosselsheim, Rimpar und Unterpleichfeld


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Dank an Bürgermeister Ernst Joßberger

Nach zwölf Dienstjahren geht Bürgermeister Ernst Joßberger jetzt in Ruhestand. Bei seiner letzten Sitzung der Lenkungsgruppe der kommunalen Allianz, die am 20. September im Feuerwehrhaus von Güntersleben stattfand, haben die Bürgermeister-Kolleginnen und -Kollegen sein großes Engagement für den Würzburger Norden gewürdigt und ihm zur Erinnerung einen Korb vollgepackt mit Spezialitäten aus den neun Gemeinden überreicht: Säfte aus Unterpleichfeld, Öle aus Kürnach, Wildwürste aus Bergtheim, eine Rose aus Estenfeld, Birnenbrand aus Oberpleichfeld (auch wenn die Birnbaumallee noch keine Früchte trägt), selbst gemachte Pfeffernüsse aus Prosselsheim, Quittenspezialitäten aus Eisenheim, Weine aus Rimpar sowie Kuchen im Glas und Bier aus Hausen. Und da Herr Bürgermeister Joßberger im nächsten Jahr (hoffentlich) viel Zeit und Muse hat, hat er noch eine Dauerkarte für die Landesgartenschau bekommen.
Klara Schömig, die designierte Bürgermeisterin von Güntersleben, war ebenfalls mit dabei und wurde in der Lenkungsgruppe herzlich willkommen geheißen.


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Würzburger Norden erhält Unterstützung für die Umsetzung der gemeinsamen Projekte

Am 26. April 2017 war es soweit. Bei der turnusmäßigen Bürgermeisterrunde, die diesmal im Rathaus Prosselsheim stattfand, konnte der Leitende Baudirektor Otto Waldmann der Allianz Würzburger Norden den Zuwendungsbescheid vom Amt für ländliche Entwicklung Unterfranken übergeben. Aufbauend auf einem gemeinsamen Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept (ILEK), das von September 2015 bis Juni 2016 erarbeitet worden ist, stehen den zehn Gemeinden Bergtheim, Eisenheim, Estenfeld, Güntersleben, Hausen, Kürnach, Oberpleichfeld, Prosselsheim, Rimpar und Unterpleichfeld damit in den nächsten zwei Jahren Fördermittel in Höhe von 140.250 Euro für die Umsetzungsbegleitung und die Öffentlichkeitsarbeit wichtiger gemeinsamer Projekte zur Verfügung. In diesem Jahr soll es insbesondere um die Vorbereitung des Projektes „Grundwasserschutz“ und die „Mehr-als-Kraut-und-Rüben-Tour“ gehen, die die Orte miteinander verbindet und ihre Besonderheiten multimedial aufbereitet, machte der Bürgermeister von Bergtheim, Konrad Schlier als Allianzsprecher deutlich. Für die Umsetzungsbegleitung wurde bereits am 29. März das Büro Lilienbecker nach einer Ausschreibung ausgewählt.


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Gemeinsam handlungsfähig in die Zukunft – Allianz Würzburger Norden als Verein für die ILEK-Umsetzung gegründet

Die zehn Gemeinden im nördlichen Landkreis Würzburg setzen ihre enge Zusammenarbeit fort und haben nun den nächsten wichtigen Schritt in die gemeinsame Zukunft vollzogen. Die „Allianz Würzburger Norden“ wurde am 28. September im Rathaus von Bergtheim als Verein gegründet. Die neue Organisation will „viel für die Menschen in der Region bewegen“ und sich vor allem um die Umsetzung der Projekte kümmern, die bereits für das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) „mit viel Herzblut“ erarbeitet worden sind. Die Gründung war zuvor bereits von allen Gemeinderäten einstimmig beschlossen worden.

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Eine gewisse Kontinuität bleibt dabei gewährt. Der bisherige Sprecher der Kommunen, Bürgermeister Konrad Schlier aus Bergtheim und seine Stellvertreterin, Bürgermeisterin Birgit Börger aus Prosselheim wurden als 1. Vorsitzender und 1. Stellvertreterin des Vereins gewählt. Den 2. Stellvertreter übernimmt der Rimparer Bürgermeister Burkard Losert. Weitere Vorstandsmitglieder sind die Amtskollegen Martina Rottmann aus Oberpleichfeld und Andreas Hoßmann aus Eisenheim, die als Beisitzer fungieren. Ebenso sind Estenfeld, Hausen, Güntersleben, Kürnach und Unterpleichfeld ordentliche Mitglieder und haben wie die anderen je einen Stimmenanteil in der Mitgliederversammlung. In den nächsten Tagen soll der Verein beim Registergericht als gemeinnütziger Verein eingetragen werden. Auch die Aufnahme von Fördermitgliedern ist in der Satzung ausdrücklich vorgesehen.

Den besonderen Stellenwert der Vereinsgründung unterstrich Bürgermeister Thomas Eberth aus Kürnach: „Jetzt haben sich die Bürgermeister entschieden, langfristig und jenseits des Kirchturmdenkens zusammenzuwirken.“ Für den Günterslebener Bürgermeister Ernst Joßberger ist die Zusammenarbeit „ein Wert an sich“. Das regelmäßige Treffen der Gemeindeoberhäuter soll beibehalten werden, weil es den Austausch und das bessere Kennenlernen untereinander fördere. Bei wichtigen Themen will man gemeinsame Lösungen suchen und sich mit einem größerem Gewicht gegenüber Dritten artikulieren, als es eine Gemeinde alleine könnte. Die gute Abstimmung und Vernetzung mit den LEADER-Aktionsgruppen „Wein, Wald, Wasser“ und „Schweinfurter Land“ sowie der ILE-Region Main-Steigerwald bleibt bestehen.

Erste Projekte sind bereits „ins Laufen“ gebracht worden, erläutere Bürgermeister Schlier weiter. Um einen zukünftigen Standort für eine zentrale Mittelschule zu finden, untersucht zur Zeit ein Architekturbüro die räumlichen Potentiale an den bisherigen Schulen in Estenfeld, Rimpar und Unterpleichfeld und gleicht diese mit den Vorgaben vom Schulamt und der Regierung von Unterfranken ab. Kurz vor der Umsetzbarkeit scheint auch das angestrebte Pilotprojekt zum Grundwasserschutz zu stehen, das eventuell über das Umweltministerium bzw. das Wasserwirtschaftsamt gefördert werden kann.
Zusätzlich wollen sich die Gemeinden für die Umsetzung noch Unterstützung durch ein Fachbüro holen. Statt auf einen angestellten Manager Manager wie in den meisten bayerischen ILE-Regionen will man damit ganz bewusst auf eine effektive und flexiblere Lösung setzen, erklärte Herr Schlier. Die Ausschreibung wird zur Zeit vorbereitet.