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Würzburger Norden informiert sich bei Bauhofgemeinschaft in der Rhön

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Aktuell hat sich der Würzburger Norden das Thema Kooperation der Bauhöfe vorgenommen. Wichtige Hinweise erhielten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister dazu am 30. Januar in Hohenroth bei Bad Neustadt an der Saale, wo 2018 der neue Bauhof des Zweckverbandes „Bauhofgemeinschaft Brend-Saale“ entstanden ist.

Ausführlich informierte der Hohenrother Bürgermeister Georg Straub über das Gemeinschaftsprojekt der vier Gemeinden von Hohenroth, Rödelmaier, Salz und Schönau an der Brend. Die Idee, die einzelnen Bauhöfe zusammenzulegen, war dort bereits nach der Kommunalwahl 2008 entstanden, weil man eigenständig bleiben und erste Ansätze der Zusammenarbeit innerhalb der NES-Allianz etwa beim Streusalz oder beim gemeinsamen Wassermeister ausbauen wollte. Mit Hilfe eines externen Beraters wurden zunächst eine Bestandsaufnahme und Workshops mit den Mitarbeitern durchgeführt, um Ängste und Befindlichkeiten abzubauen. 2011/12 wurde die Zusammenlegung dann Stück für Stück umgesetzt, wobei die eingebrachten Maschinen bewertet wurden.

Entgegen der ursprünglichen Annahme ist der Mitarbeiterstamm aber nicht weniger geworden, sondern mittlerweile auf 21 Personen plus Bauhofleiter und Bürokraft angewachsen, auch weil die zu erledigenden Aufgaben heutzutage größer geworden sind, führte Herr Straub aus und nannte als Beispiele die Erschießung eines kleinen Baugebietes oder die Elektrik in einem Fahrstuhl. Den Vorteil einer größeren Mannschaft gegenüber einem kleinem Bauhof mit ein bis zwei Mitarbeitern sieht er vor allem darin, dass unterschiedliche Aufgaben fachgerecht ausgeführt werden können und genügend Kapazitäten auch für dringende Fälle vorhanden sind: „Der Schlosser muss bei uns nicht mehr den Rasen mähen“, hob er hervor. Die Verrechnung mit den Gemeinden erfolgt jeweils nach Stundensätzen pro eingesetztem Mitarbeiter und Maschine.

Autor: Jens Lilienbecker

Was? Wie? Warum? Bei unserem Büro für Geographie und Kommunikation beschäftige ich mich mit gesellschaftlichen Trends und zeige auf Zukunft der Region Chancen und Potentiale für Regionen und Gemeinden im ländlichen Raum.

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